Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB" genannt) bilden die rechtliche Grundlage für sämtliche Behandlungsverträge im Sinne des § 611 BGB zwischen der Praxis Kathara - Ästhetik & Gesundheit, Heilpraktikerin Katharina Haas, Salzgasse 2, 92224 Amberg und ihren Patientinnen und Patienten. Die Bestimmungen gelten einheitlich für alle in den Praxisräumen angebotenen ästhetischen und therapeutischen Leistungen. Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Patienten werden nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wurde vorab ausdrücklich und in schriftlicher Form zugestimmt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von ästhetischen, kosmetischen und dermatologischen Behandlungen. Zum aktuellen Portfolio gehören insbesondere:
- Faltenunterspritzungen mit Hyaluronsäure
- Kollagenstimulierende Verfahren
- Skin-Booster-Therapien
- Mesotherapie & kosmetische Anwendungen
- Infusionstherapie
- Ernährungsberatung
Sämtliche Behandlungen werden persönlich, fachgerecht und nach den anerkannten Regeln der Praxis durchgeführt. Details zu den einzelnen Methoden sind der offiziellen Website oder den Informationsmaterialien bzw. der Anamnese vor Ort zu entnehmen. Die Praxis behält sich das Recht vor, das Angebot jederzeit anzupassen, zu verändern oder zu ergänzen. Ein Rechtsanspruch auf das dauerhafte Vorhalten bestimmter Behandlungsmethoden besteht nicht.
Ein rechtsverbindlicher Behandlungsvertrag wird geschlossen, wenn der Patient das Leistungsangebot der Praxis nachfragt und ein entsprechender Termin verbindlich vereinbart bzw. gebucht wird. Terminwünsche können digital über das Online-Buchungstool, telefonisch, per Mail, via Instagram oder im direkten persönlichen Kontakt geäußert werden. Die Anfrage des Patienten stellt rechtlich ein Angebot dar. Der Vertrag kommt zustande, sobald die Praxis diesen Termin (per E-Mail, SMS oder mündlich) bestätigt. Mit der tatsächlichen Inanspruchnahme der Leistung vor Ort stimmt der Patient diesen AGB spätestens zu.
Die Heilpraktikerin behält sich die Freiheit vor, Behandlungsanfragen oder Verträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Dies gilt insbesondere bei einem fehlenden Vertrauensverhältnis, medizinischen Bedenken, fehlender fachlicher Zuständigkeit oder rechtlichen Verboten. Im Falle einer Ablehnung entstehen dem Patienten keine Kosten für die nicht durchgeführte Therapie. Bereits erbrachte Vorleistungen wie umfassende Beratungen oder diagnostische Untersuchungen bis zum Zeitpunkt der Ablehnung bleiben jedoch honorarpflichtig.
Therapien und ästhetische Eingriffe erfolgen ausschließlich nach vorheriger Terminabsprache und einer detaillierten medizinischen Aufklärung. Das Angebot richtet sich grundsätzlich an volljährige und geschäftsfähige Personen. Minderjährige erhalten grundsätzlich keine ästhetische Behandlung.
Vor jedem Eingriff findet ein obligatorisches Beratungsgespräch statt. Hierbei wird der Patient über den Ablauf, die Wirkungsweise, potenzielle Risiken, Nebenwirkungen sowie Behandlungsalternativen informiert. Ohne diese Aufklärung und die ausdrückliche Einwilligung des Patienten wird keine Behandlung durchgeführt. Die finale Entscheidung über die Durchführung liegt beim Patienten. Sofern keine spezifische Absprache getroffen wurde, wählt die Heilpraktikerin die Methode, die dem mutmaßlichen Patientenwillen und dem medizinisch-ästhetischen Ziel am besten entspricht.
Wichtiger Hinweis: Die Praxis schuldet keinen konkreten, subjektiv erwarteten Behandlungserfolg. Da biologische Reaktionen individuell variieren, kann ein bestimmtes ästhetisches Endergebnis oder eine spezifische Verträglichkeit nicht garantiert werden.
Der Patient ist verpflichtet, alle gesundheitsrelevanten Fragen (z.B. zu Vorerkrankungen, Allergien, Medikamenteneinnahme oder bestehenden Infektionen) im Anamnesegespräch vollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten. Unvollständige oder fehlerhafte Angaben können das Ergebnis negativ beeinflussen und zu gesundheitlichen Risiken führen; eine Haftung der Praxis für Schäden aufgrund von Falschangaben ist ausgeschlossen. Gleiches gilt, wenn der Patient die verordneten Vor- oder Nachsorgemaßnahmen (z. B. Verhaltensregeln nach der Behandlung) missachtet.
Vereinbarte Termine sind exklusiv für den jeweiligen Patienten reserviert und verbindlich. Sollte ein Termin nicht wahrgenommen werden können, muss die Absage rechtzeitig – idealerweise mindestens 24 Stunden vorher – erfolgen.
Verspätete oder fehlende Absage: Wird ein Termin ohne rechtzeitige Absage versäumt, ist die Praxis berechtigt, ein Ausfallhonorar in Höhe von 100 EUR in Rechnung zu stellen.
Ausnahmen: Bei unverschuldeten, unvorhersehbaren Ereignissen (z. B. akute schwere Erkrankung, Unfall oder höhere Gewalt) wird auf die Erhebung des Ausfallhonorars verzichtet.
Sollte die Praxis einen bestätigten Termin aus Gründen absagen müssen, die sie nicht selbst zu vertreten hat (z. B. plötzliche Erkrankung der Behandlerin, höhere Gewalt), wird der Patient unverzüglich kontaktiert. Die Praxis ist in diesen Fällen berechtigt, den Termin zu verschieben oder vom Behandlungsvertrag zurückzutreten. Bereits geleistete Zahlungen (z. B. für Gutscheine) werden im Falle eines Rücktritts zurückerstattet. Weitergehende Ersatzansprüche des Patienten sind ausgeschlossen, es sei denn, der Ausfall beruht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Gesetzliche Kündigungs- und Rücktrittsrechte bleiben hiervon unberührt.
Es gelten die Preise, die zum Zeitpunkt der Terminbestätigung auf der Website oder in der Praxis individuell vereinbart wurden. Sofern nicht explizit anders ausgewiesen, handelt es sich um Endpreise in Euro (inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, falls anwendbar). Mit der Veröffentlichung neuer Preislisten verlieren alle vorherigen Preisangaben ihre Gültigkeit.
Die Vergütung ist unmittelbar nach der erbrachten Behandlung vor Ort fällig. Eine Zahlung im Voraus (Vorkasse) wird standardmäßig nicht verlangt. Die Begleichung erfolgt direkt in der Praxis per EC-Karte (Girocard). Auf Wunsch kann dem Patienten ein Beleg / Rechnung ausgestellt werden. Reine Beratungsleistungen ohne anschließende Behandlung können ebenfalls angemessen in Rechnung gestellt werden und sind sofort zahlbar.
Die Heilpraktikerin rechnet nicht mit gesetzlichen Krankenkassen ab. Gesetzlich versicherte Patienten erhalten in der Regel keine Kostenerstattung. Mögliche Ausnahmen müssen Patienten vorab eigenständig mit ihrer Kasse klären. Privat- oder zusatzversicherte Patienten können je nach individuellem Tarif einen Anspruch auf Erstattung haben. Die Praxis übernimmt jedoch keine Garantie für eine (vollständige) Übernahme durch die Versicherung. Das gesamte Erstattungsverfahren liegt in der Verantwortung des Patienten. Die Pflicht zur vollständigen Bezahlung des vereinbarten Honorars an die Praxis bleibt von einer etwaigen Ablehnung oder Kürzung durch Versicherungsstellen unberührt.
Für den Kauf und die Einlösung von Gutscheinen sowie Paketen gelten folgende Sonderregelungen:
Wert- und Leistungsgutscheine: Von der Praxis ausgestellte Gutscheine können für alle angebotenen Dienstleistungen eingesetzt werden. Die Gültigkeit beträgt 24 Monate ab dem Ausstellungsdatum, sofern keine abweichende Frist vermerkt ist. Eine Barauszahlung des Gutscheinwerts ist nicht möglich. Gutscheine sind nach Absprache auf andere Personen übertragbar. Für den Verlust oder Missbrauch von Gutscheinen übernimmt die Praxis keine Haftung.
Behandlungspakete: Rabattierte Paketangebote (z. B. Mehrfachbehandlungen zum Pauschalpreis) sind personengebunden und gelten nur für die gebuchten Leistungen. Sofern nicht anders vereinbart, müssen alle Einheiten innerhalb von 12 Monaten ab Kaufdatum in Anspruch genommen werden. Eine Übertragung auf Dritte oder eine Auszahlung von Restguthaben ist ausgeschlossen, es sei denn, es besteht eine gesetzliche Verpflichtung. Nimmt der Patient Teile des Pakets nicht in Anspruch, verfallen diese ohne Anspruch auf Teilerstattung (Kulanzregelungen liegen im freien Ermessen der Praxis).
Die Haftung der Praxis richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben, wird jedoch wie folgt beschränkt:
Bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit haftet die Heilpraktikerin uneingeschränkt. Bei leicht fahrlässigen Verletzungen haftet sie nur, wenn es sich um eine vertragswesentliche Pflicht (sogenannte Kardinalpflicht) handelt – also eine Pflicht, deren Erfüllung die Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Patient vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Diese Beschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz oder bei ausdrücklich übernommenen Garantien.
Eine Haftung ist ausgeschlossen für Schäden, die dadurch entstehen, dass der Patient seine Mitwirkungspflichten verletzt, gesundheitliche Risiken verschweigt oder Anweisungen zur Vor- und Nachsorge (z. B. Hygienevorgaben) missachtet. Da Heilungsversprechen gesetzlich verboten sind, begründet das bloße Ausbleiben eines gewünschten ästhetischen Ergebnisses keinen Schadensersatzanspruch, sofern kein Behandlungsfehler vorliegt.
Die Praxis schützt die personenbezogenen Daten der Patienten und verarbeitet diese streng vertraulich im Einklang mit den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen (DSGVO) sowie der praxiseigenen Datenschutzerklärung. Patientendaten (wie Name, Kontaktdaten und sensible Gesundheitsdaten) werden ausschließlich zum Zweck der Terminorganisation, der medizinischen Dokumentation und der Abrechnung erhoben und verarbeitet. Die Speicherung erfolgt geschützt in einer digitalen Patientenakte (Praxissoftware). Eine Übermittlung an Dritte erfolgt nur bei Vorliegen einer ausdrücklichen Einwilligung oder einer gesetzlichen Erlaubnis.
Sollten einzelne Passagen dieser AGB unwirksam, undurchführbar oder lückenhaft sein oder werden, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Klausel treten die gesetzlichen Regelungen. Liegen solche nicht vor, werden die Parteien eine Regelung vereinbaren, die dem wirtschaftlichen und rechtlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.
Es findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung, unter Wahrung zwingender Verbraucherschutzrechte des Heimatlandes des Patienten. Sofern der Patient keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder es sich um einen Kaufmann handelt, wird der Sitz der Praxis als Gerichtsstand vereinbart. Ansonsten gelten die gesetzlichen Zuständigkeiten.